Ihre Website ist das digitale Aushängeschild Ihres Unternehmens – doch was bringt der schönste Webauftritt, wenn ihn kaum jemand sieht? Erst mit einer durchdachten SEO-Strategie wird Ihre Seite dort sichtbar, wo sie wirken soll: bei Menschen, die aktiv nach Urlaub suchen.
Wichtig ist das besonders jetzt: Immer mehr Menschen nutzen KI-gestützte Systeme zur Urlaubsrecherche – und lassen sich von den angezeigten Ergebnissen gezielt leiten.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen zehn gängige Fehler, deren Auswirkungen sich negativ auf Ihr Suchmaschinenranking und KI-Suchergebnisse auswirken. Die häufigsten Gründe für diese Fehler können dabei meist auf fehlendes/unzureichendes Know-how oder auf veraltete Methoden zurückgeführt werden. Aber der Reihe nach…
Das Problem mit alten Maßnahmen
Wie in allen Bereichen des Internets sind auch SEO Maßnahmen nur von begrenzter Dauer. Aktuelle SEO Standards unterscheiden sich stark von den noch vor 10 Jahren geltenden. Die sich dahinter verbergende Technologie entwickelt sich ständig weiter.
Das Ziel ist über die Jahre jedoch dasselbe geblieben: Die besten Ergebnisse für den jeweiligen Nutzer bereitstellen. So hat so mancher SEO Experte zu sogenannten “Black Hat SEO” Maßnahmen gegriffen, um der Suchmaschine die Relevanz des eigenen Contents vorzuspielen, ohne dass es eine tatsächliche Übereinstimmung des Website Inhaltes mit der Suchanfrage gegeben hat. Was genau es hiermit auf sich hat, klären in Fehler 1 auf.
Fehler 1: Keyword Stuffing
Gerade zu Beginn der Jahrtausendwende, als Google sich langsam aber sicher seinen Weg an die Spitze der Suchmaschinen erkämpft hatte, griffen viele Webseitenbetreiber auf das eben erwähnte “Black Hat SEO” zurück, um sich bessere Platzierungen auf Google zu erschleichen. Dass der Google Suchalgorithmus beim Ranken der Webseiten auf die Keywords der einzelnen Seiten zurückgreift, war bereits damals kein Geheimnis. So war einer der beliebtesten Tricks der Webseitenbetreiber, auf Webseiten mit weißem Hintergrund, Unmengen an Keywords in weißer Schrift zu platzieren. Der Websitebesucher bekam davon natürlich nichts mit und der Algorithmus erkannte lediglich das zahlreiche vorhanden sein der Keywords und rankte die Seite dementsprechend weiter oben.
Dadurch, dass Google früher lediglich das Vorhandensein der Keywords bewertete, und nicht die Sinnhaftigkeit des Fließtextes, wurden Keywords häufig sinnlos aneinander gereiht, ohne großen Wert auf die Userfreundlichkeit zu legen. Mittlerweile hat sich die Suchmaschine dahingehend weiterentwickelt, dass nicht bloß einzelne Keywords, sondern viel mehr kontextuelle Kriterien zur Bestimmung der Rankingposition herangezogen werden. Eine zu hohe Keyword-Dichte (auch Keyword Stuffing genannt) ist deshalb sogar teils schädlich, da es für die Suchmaschine ein Anzeichen für die schlechte Lesbarkeit der Texte darstellt.
Fehler 2: Die “falschen” Keywords
Nichtsdestotrotz gehören Keywords weiterhin zu einem fundamental wichtigen Bestandteil, welche der Suchmaschine auch weiterhin wichtige Anhaltspunkte über die Relevanz des Contents geben. Es gilt diese jedoch an den richtigen Stellen und richtig dosiert, einzusetzen. „Falsche Keywords“ wie etwas themenfremde Keywords, welche von den Usern nicht verwendet werden, landen deshalb manchmal sogar auf Googles Blacklist und können dementsprechend mit einem schlechteren Ranking bestraft werden. Die Herausforderung liegt also darin, all jene Keywords zu ermitteln, welche das eigene Angebot widerspiegeln, zum eigenen Thema passen und gleichzeitig das Suchverhalten der eigenen Zielgruppe aufgreifen. Hilfreiche Tools, um die für Sie richtigen Keywords zu finden, gibt es zur Genüge. Wir empfehlen den Keyword-Planer von Google sowie Sem-Rush.
Fehler 3: Duplicate Content
Von “Duplicate Content” spricht man, wenn zwei verschiedene Internetseiten denselben oder sehr ähnlichen Content publizieren. Dies soll unter jedem Umstand vermieden werden, da Google Seiten mit duplizierten Inhalten entweder mit einem schwächeren Ranking oder möglicherweise sogar mit dem entfernen aus den Suchergebnissen, bestraft.
Fehler 4: Nicht qualifizierte Inhalte
Schlussendlich steht und fällt eine Webseite mit ihren Inhalten. Sind diese “qualifiziert”, sprich, ist der Content voll und ganz auf die Probleme und Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten, so wird die Seite aller Voraussicht nach eine gute Position im Suchmaschinenranking einnehmen. Weiters wird es vom Google Algorithmus als äußerst positiv gewertet, wenn die Inhalte von Zeit zu Zeit überarbeitet werden. In der aktuell sehr schnelllebigen Welt ist dies ein Signal, dass die Inhalte laufend aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht werden.
Fehler 5: Das Fehlen oder nicht einreichen einer XML Sitemap
Eine XML Sitemap ist eine systematische Auflistung aller URLs einer Website. Versäumt es der Webentwickler eine Sitemap für die Webseite einzurichten und diese im Anschluss bei der Google Search Console einzureichen, kann es ewig dauern, bis die einzelnen Seiten bei der Google Suche erscheinen. Der Prozess des Einreichens sollte auch beim Hinzufügen von neuen Unterseiten beachtet werden. Auf diese Weise werden die neuen Seiten schneller von Google beim Auflisten der Suchergebnisse berücksichtigt.
Fehler 6: Keine Alt-Tags und keine Bild-Namen
Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Text und Bild sorgt zum einen für eine anschauliche Webseite, zum anderen erhöht sich dadurch die Verweildauer der einzelnen User auf der Seite. Die meisten machen jedoch bereits beim Publizieren der Bilder einen entscheidenden Fehler: Sie benennen weder den Alt-Tag der Bilder, noch geben Sie den Bildern einen passenden Namen. Gerade für die Google Bilder Suche ist es extrem wichtig, Bilder mit selbst sprechenden Namen und Alt-Tags zu versehen. Anstatt ihre Bilder beim nächsten Mal also einfach nur mit “xy.jpg” und “123.png” zu betiteln, suchen Sie lieber Namen, die den Inhalt des Bilds beschreiben. Als Beispiel: “panoramahotel-seiser-alm.jpg”. Dazu passend kann der Alt-Tag z.B. wie folgt formuliert werden: “Panoramahotel mit Blick auf die Seiser Alm”. So stellen Sie sicher, dass Google Ihr Bild der Seiser Alm und dem touristischen Kontext zuordnen kann.
Fehler 7: Keine Backlinks
Auch Bewertungen auf Drittanbieter-Seiten und generell externe Links (Backlinks genannt), welche von einer Seite auf die unsere verlinken, sind extrem wertvoll für das Suchmaschinenranking. Je häufiger Sie externe Bewertungen erhalten oder je häufiger eine Seite auf die Ihre verweist, desto höher ist das Signal an Google, dass Ihre Seite relevant ist. Und Relevanz wird mit einer besseren Platzierung belohnt.
Fehler 8: Zu lange Ladezeiten
Die Relevanz der Benutzerfreundlichkeit spiegelt sich auch in der Ladezeit einer Website wider. Braucht eine Seite zu lange, um die Inhalte zu laden, erhöht sich die Absprungrate der User bei gleichzeitiger Verringerung der Verweildauer auf der Seite. Diese beiden Anhaltspunkte geben Google das Signal, dass die Webseite nicht relevant ist. Wurde in Punkt 7 die hohe Relevanz noch mit einer besseren Platzierung belohnt, wirkt sie in diesem Fall umgekehrt. Sprich: Geringe Relevanz = Schlechte Platzierung. Hier können Sie die Ladezeit Ihrer Website kostenlos überprüfen lassen: PageSpeed
Fehler 9: Keine Optimierung für Mobilgeräte
Im Jahr 2024 wurden gut 63 % der Webseiten über mobile Endgeräte aufgerufen – Tendenz steigend. Somit gilt es bei der Erstellung der Webseite ein besonderes Augenmerk auf die mobile Ansicht der Webseite zu legen. Auch hier steht die Nutzerfreundlichkeit wieder im Fokus. Weißt die Seite keine Optimierung für Mobilgeräte auf, ist sie nicht nutzerfreundlich. Ist sie nicht nutzerfreundlich, wird sie auch nur schwer eine Top-Platzierung einnehmen.
Fehler 10: Zu viele bezahlte Links
Dass Backlinks, also die Verlinkung einer Webseite durch eine andere, wichtig sind, haben wir bereits in Punkt 7 geklärt. Je großer die Seite ist, die unsere Seite verlinkt, desto besser. Ein Link auf der Website von salewa.com wiegt also schwerer, als die Verlinkung eines kommunalen Sportvereins. Der ein oder andere mag jetzt denken, er könne große Seiten anschreiben und sich einen Backlink “erkaufen”. Hiervon ist jedoch abzuraten, da Google bereits seit längerem nicht mehr nach bloßen Backlinks, sondern viel mehr den Kontext, in welchem Backlinks eingebaut werden, betrachtet. Werden also auf einer Seite wahllos Backlinks eingebaut, so ist dies weder für Sie, noch für den Websitebetreiber, der auf Ihre Seite verlinkt, vorteilhaft. Wird Ihre Seite hingegen beispielsweise in einem Blogeintrag erwähnt, welcher genau Ihre Zielgruppe anspricht, so kann sich diese zusätzliche Investition durchaus bezahlt machen.
Fazit
Sie sehen also, auf dem Weg hin zu einer Top-Platzierung gibt viele Punkte, an denen Fehler begangen werden können. Behalten Sie jedoch den Fakt, dass Googles oberste Priorität in der Bereitstellung von relevanten und auf den Nutzer zugeschnittenen Inhalten liegt, und dass Google dementsprechend viel Wert auf die Nutzerfreundlichkeit einer Webseite legt, im Hinterkopf, so haben Sie bereits einen großen Teil der Arbeit erledigt.
Vermeiden Sie darüber hinaus die zehn oben genannten, gängigen Fehler und schon haben Sie die Basis für eine erfolgreiche Webseite gelegt.
Nachdem Sie diese Basis geschaffen haben, steht ihnen noch die Feinjustierung inklusive der laufenden Optimierung der Seite bevor. Sie möchten Ihre Webseite nach ganz oben bringen und benötigen Hilfe dabei? Wir unterstützen Sie gerne bei der Auswahl der für Sie passenden Keywords, finden die für Sie passenden Nischen und sorgen durch laufende Anpassungen für Ihre Top-Platzierung. Rufen Sie uns an unter +39 0473 490 605 oder klicken Sie hier und treten Sie mit uns in Kontakt für einen kostenlosen SEO Checkup: